Antriebstechnik


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Zuletzt aktualisiert von Rolf Gloor am 06.06.2013

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Die meisten elektrischen Maschinen wurden vor über 120 Jahren erfunden und sind eine der Hauptanwendungen der Elektrotechnik. Fast die ganze elektrische Stromversorgung erfolgt über die Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie mit Generatoren und über ein Drittel der elektrischen Energie wird wieder mit Motoren in mechanische Energie umgewandelt. Da fast alle Motoren auch als Generator betrieben werden können, wird der Begriff elektrische Maschine verwendet.

Die meisten elektrischen Maschinen funktionieren nach dem Prinzip der Lorentzkraft, die Reluktanzmaschinen mit der Maxwellkraft. Man unterscheidet folgende vier Grundtypen:

  • Kommutatormaschine: (Gleichstrommaschine): Im Stator sind Elektro- oder Permanentmagnete für die Erregung. Der Rotor hat Schaltkontakte (Kommutator), welche so angeordnet und beschaltet sind, dass die Stromrichtung der elektrischen Leiter im Rotor unter den Polen des Statormagnetfeldes immer gleich verläuft.
  • Synchronmaschine: Im Stator hat es Wicklungen. Der Rotor besteht aus einem rotierenden Elektromagnet oder Permanentmagneten, welche dem Magnetfeld des Stators folgen.
  • Asynchronmaschine: Im Stator hat es Wicklungen. Im Rotor hat es auch eine Wicklung, in die vom Magnetfeld des Stators eine Spannung induziert wird. Der daraus resultierende Rotorstrom ergibt mit dem Statormagnetfeld ein Drehmoment.
  • Reluktanzmaschine: Im Stator hat es Wicklungen. Der Rotor besteht nur aus ausgeprägten Eisenpolen, welche vom Magnetfeld der jeweils bestromten Statorwicklungen angezogen werden.

Da Drosseln und Transformatoren wie Motoren auch vorwiegend aus Eisen und Kupfer bestehen, werden sie auch den elektrischen Maschinen zugeordnet.


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